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Dienstleistungsbeschreibung Estrich schleifen / abschleifen

Als Estrich wird der Aufbau des Fußbodens auf einem ebenen Untergrund, meist auf einem Betonfundament bezeichnet, der in Gebäuden den jeweiligen Nutzbelag kennzeichnet.
Unterschieden werden können nach den unterschiedlichen Nutzungsarten auch verschiedene Estricharten. Beispielsweise kennzeichnet der sogenannte Nutzestrich bereits den genutzten Boden, ohne das ein weiterer Belag aufgebracht wird.

1) Das Schleifen / Abschleifen des Bodens

Die Bodenbearbeitung beginnt mit dem Schleifen, beziehungsweise dem Abschleifen des Bodens.
Sinn und Zweck ist die Bodenvorbereitung, um einen neuen Bodenbelag auslegen zu können.
Denn mit der Glättung des Estrichbodens wird die Verlegung des neuen Bodenbelags erleichtert. Begründet wird das damit, dass mit dem Anrauhen des Untergrunds der jeweilige Bodenkleber besser haftet. Entsprechend müssen die Böden geschliffen oder sogar abgeschliffen werden.
Dazu ist es wichtig, die für den jeweiligen Untergrund vorgesehenen Maschinen und Verfahren anzuwenden, um Beschädigungen zu vermeiden. Entsprechend ist der Untergrund zuerst fachgerecht zu prüfen und die jeweils vorgesehenen Arbeitsgeräte und Verfahren auszusuchen.
Zu benennen sind zum Beispiel die Fräse, das Kugelstrahlgerät oder die Tellerschleifmaschine.
Außerdem werden Unebenheiten, Verschmutzungen, Altbeläge, Beschichtungen oder Klebereste (Strippen und Schleifen) des bisherigen Fußbodenbelags zum Erreichen einer optimalen Haftung entfernt.
Darüber hinaus soll mit Hilfe der angestrebten und erreichten Glättung eine bessere optische Wirkung erzielt werden. Insbesondere beim Sichtestrich, der mit Beimengungen von verschiedenen Farbzementen versehen ist, können mit dem Abschleifen die charakteristischen Marmormusterungen hervorgebracht werden.

Damit der Boden strukturiert und organisiert geschliffen werden kann, beginnt man den Schleifvorgang in der am weitesten von der Eingangstür entferntesten Ecke. Von diesem Punkt ausgehend arbeitet man sich im Kreuzgang durch den jeweiligen Raum.
Um optimale Ergebnisse zu erreichen ist altes Verbrauchsmaterial rechtzeitig auszuwechseln.
Nach dem Austausch ist am Anfang vorsichtig zu beginnen, um Schäden an der Maschine oder am Fußboden zu vermeiden.
Aufgrund der zu erwartenden Staubentwicklung sollte auf eine entsprechende Schutzkleidung geachtet werden. (Staubschutz für Mund und Nase´sowie der Einsatz einer entsprechenden Schutzbrille)

2) Die Bodenreinigung

Sodann ist der Boden abzusaugen, um für den Kleber eine optimale Haftungsgrundlage auf dem angerauhten, geschliffenen Boden zu erhalten.
Bei größeren Flächen und Räumen mit großen Schmutz- und Staubmengen ist es vorteilhaft auf einen leistungsfähigeren Industriestaubsauger zurückzugreifen.

3) Die Auswahl der Grundierung

Danach ist die Grundierung in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen auszuwählen.
Die Grundierung dient dem Materialschutz und bietet als weitere Schutzschicht optimale Haftbedingungen mit dem Kleber.
Entsprechend schwer ist die Wahl der richtigen Grundierung.
Zum Beispiel ist bei saugstarken Böden eine wässrige Grundierung zu wählen, die die Saugfähigkeit des Bodens reduziert, damit der Grundierung nicht das Wasser entzogen wird.

4) Die Spachtelmasse und ihre Funktion

Nach der Grundierung folgt der Einsatz der Spachtelmasse. Sie dient dazu, durch Höhenausgleich einen ebenen Untergrund sicherzustellen, damit beispielsweise Bodenbeläge aufgenommen werden können.

5) Zur richtigen Auswahl des Klebstoffs

Außerdem ist die Wahl des richtigen Klebstoffs aus den verschiedenen Klassen sehr wichtig. [z.B. Dispersionsklebstoff (wasserbasierter Haftklebstoff), Neoprenklebstoff (73 % Lösemittel)]
Über mögliche Materialveränderungen durch Migrationsprozesse von Bestandteilen des Klebstoffs und andere Wirkungen sollte man sich vorher beim Händler vergewissern.
Gleiches gilt hinsichtlich geltender Umweltschutzvorgaben.

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